Finsternis
Hier hab ich mal ein gedicht, dass ich vor einiger Zeit geschrieben habe. Ich hoffe, dass es euch gefällt – auch wenn es etwas düster scheint.
Schwärze.
Die Welt hüllt sich in einen undurchdringlichen Mantel aus Finsternis.
Das Nichts wird greifbar.
Die Sinnlosigkeit des Seins.
Mein Herz erkaltet, wird in ein endloses Loch gezogen, aus dem es kein entrinnen gibt.
Die Finsternis nimmt mich auf, ich werde zur Finsternis.
Ich bin eins mit dem dunkel der Welt.
Ich werde niemals daraus erwachen.
Und so sprach er, dessen Herz von liebe erfüllt war,
doch welches fallen gelassen und verspottet wurde.
Die Sinnlosigkeit des Seins wird ihm klar.
Er merkt, wie die Finsternis ihr ruft, sie an sich zu binden.
Das leben ist sinnlos, die Lethargie wird unerträglich.
Warum?
Wieso ist es so schwer für ihn einem anderen Menschen nahe zu kommen.
Wieso kann er nicht so akzeptiert werden, wie er ist?
Er, dessen Herz erkaltete, an dem Tag als die liebe starb, und doch weiter lebte.
Ohne ihn.
Die Finsternis kommt, verschlingt alles, ist allgegenwärtig.
Es endet.
