LastSharp – Kostenlose Musik aus dem Netz
Da es ja rechtlich immer schwerer wird an MP3 zu kommen geht der Trend immer mehr in richtung Onlineradios alá last.fm, wo man sich kostenlos einen Account anlegen kann. Dannach kann eine eigene Playlist mit den Lieblinginterpreten angelegt werden und los gehts – quasi unbegrenzter Musikspaß auch mit topaktuellen Titeln. 100% legal.
Wer aber dennoch nicht auf eine heimische Musiksammlung verzichten möchte kann sich mit diversen Tools behelfen. Ich habe LastSharp getestet um meine favoritisierten last.fm Sender aufzuzeichnen und so eine ansehnliche Sammlung zu erstellen. Zur legalität wird auf der Homepage folgendes geschrieben:
Rechtsanwalt Alexander Wachs: “Grundsätzlich hat der Nutzer auch nach der Urheberrechtsnovelle ein Recht auf die Privatkopie, sofern keine offensichtlich rechtswidrig hergestellte oder zugänglich gemachte Quelle verwendet wird. Dies kann ausgeschlossen werden, da last.fm mit den Rechteinhabern kooperiert.”
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Das Rippen von Online-Streams wie last.fm bleibt eine nicht eindeutige Angelegenheit. Es fehlen Urteile, die eine rechtliche Einordnung des Streamings als Kopierschutz vornehmen und klar zu Ripper-Programmen Stellung beziehen. Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch, dass das Mitschneiden noch keine Konsequenzen nach sich ziehen dürfte.
Also ein Blick lohnt sich, denn entgegengesetzt zu den allseitsbekannten Streamrippern, die ein Radiosender aufzeichnen und anhand von gesendeten ID3 Tags oder Stilleperioden die Titel aufspalten funktioniert Lastsharp anders. Da bei last.fm die Titel einzeln abgespielt werden können nimmt das Programm immer den kompletten Song auf – ohne Schnittfehler oder Dazwischengerede. Dazu kommt noch das in den meisten Fällen sogar Coverbild und komplette ID3 Tags mitgeladen werden.
